Arzneimitteltherapiesicherheit in der Palliativmedizin

Update

 

Das Ziel der palliativmedizinischen Betreuung ist die Verbesserung der Lebensqualität bei Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen.
Die Arzneimitteltherapie ist in der Behandlung der körperlichen Symptome eine tragende Säule. Neben dem potenziellen Nutzen birgt sie jedoch auch potentiellen Risiken, z.B. durch Off-Label-Use von Arzneimitteln, Polypharmazie oder die Anwendung von Mischinfusionen. Der hippokratische Grundsatz „erstens nicht schaden“ stellt daher oftmals eine große Herausforderung dar. Um eine gute und vor allem sichere Arzneimitteltherapie für Palliativpatienten zu erreichen ist es daher essentiell, dass sich die an der medizinischen Versorgung beteiligten Berufsgruppen die risikobehafteten Bereiche kennen und bewusst mit ihnen umgehen. Der Kurs soll einen Überblick über die Arzneimitteltherapiesicherheit in der Palliativmedizin geben und für Risikofaktoren im palliativmedizinischen Medikationsprozess sensibilisieren. Gemeinsam sollen Strategien für die tägliche klinische Praxis zum Umgang mit diesen Herausforderungen erarbeitet und diskutiert.
Ziel ist es, Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit im Umgang mit Medikamenten im eigenen Arbeitsumfeld zu identifizieren um Schäden für den Patienten zu vermeiden und die Arzneimitteltherapie und damit die Symptomkontrolle zu optimieren.

 

Methoden
Vorträge, Arbeit in Kleingruppen

 

Fachkräfte aus Hospiz- und Palliativversorgung
Nachweis einer Qualifizierung in Palliative Care
Christophorus Akademie
werden beantragt
Anrechnung möglich >>
€ 250,-

Dr. rer. biol. hum. Constanze Rémi

und Kolleg*innen

 

 

20 V-15 M86

05.03. bis 06.03.2020
Beginn: Donnerstag, 10.00 Uhr
Ende: Freitag, 15.00 Uhr
bis 23.01.2020
Anmeldung >>

Kursangebot