Information zum Lehrbetrieb und Corona-Virus (Sars-CoV-2)

Liebe Teilnehmer*innen, 
angesichts der aktuellen Lage hat der Krisenstab des LMU Klinikums Präsenzveranstaltungen im Haus untersagt. Deshalb werden unsere Kurse bis auf weiteres virtuell stattfinden. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bei Fragen zu Ihrer Kursbuchung kontaktieren Sie uns gerne unter Telefon 089/4400-77930 oder christophorus-akademie@med.uni-muenchen.de.

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Implementierung eines Palliativdienstes

Strukturelle Herausforderungen bei der Implementierung eines Palliativdienstes

Mit dem „Gesetz für bessere und unabhängigere Prüfungen (MDK-Reformgesetz)“, welches zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) die Aufgabe übertragen, die Einhaltung von Strukturmerkmalen zu begutachten, bevor die Krankhäuser entsprechende Leistungen abrechnen können.


Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 20. Mai 2021 die StrOPS-Richtlinie (Krankenhaus-Strukturprüfung) genehmigt. Die Richtlinie sieht vor, dass ein Krankenhaus in Zukunft bestimmte Leistungen (OPS) nur dann erbringen und abrechnen kann, wenn zuvor die Einhaltung von Strukturmerkmalen durch den Medizinischen Dienst geprüft und bescheinigt wurde. Die Einhaltung der Strukturmerkmale wird anhand von konkreten Unterlagen bzw. Belege wie z.Bsp. umgesetzter Dienstpläne oder Qualifikationsnachweise des Krankhauspersonals begutachtet.
Eine unerlässliche Voraussetzung für Strukturprüfungen nach § 275 d SGB V ist die bundesweit einheitliche Durchführung bzw. Begutachtung durch alle Gutachter*innen der Medizinischen Dienste.

Die Strukturprüfungsrichtlinie betrifft die Abrechnungsformalitäten eines internen bzw. externen Palliativdienstes unmittelbar und ist somit nicht nur für bereits bestehende Palliativdienste von Relevanz, sondern betreffen ebenso Kolleg*innen, die einen Palliativdienst implementieren möchten.

 

Die Rahmenbedingungen der spezialisierten palliativmedizinischen Komplexbehandlung durch einen Palliativdienst (SSPV) werden durch abrechnungsrelevante Mindestmerkmale in den OPS-Codes definiert und im Forum diskutiert werden. Der gelebte Alltag zeigt, dass die Implementierung von spezialisiert-palliativmedizinischen Inhalten und Strukturen uns im Blick auf den klinischen Zuständigkeitsbereich vor große Herausforderungen stellt.

 

Der gemeinsame Austausch über positive Erfahrungen und Schwierigkeiten bei der Realisierung von Arbeitsabläufen sowie Strukturen der spezialisierten Palliativversorgung durch einen Palliativdienst in der Betreuung stationärer Palliativpatient*innen und ihrer Angehörigen soll neue Impulse für das eigene berufliche Umfeld geben.
Gerne berücksichtigen wir konkrete Fragen in der Vorbereitung. Bitte lassen Sie uns diese spätestens vier Wochen vor Beginn des Workshops zukommen.

 

 

 

Ärzt*innen, Pflegende, Sozialpädagog*innen in Kliniken
Christophorus Akademie
werden beantragt
€ 150,-

Prof. Dr. med. Birgit van Oorschot

Dr. med. Carmen Roch

Dr. med. Susanne Tänzler

und Kolleg*innen

 

22 V-14 M4

Dienstag, 24.05.2022
Beginn: 9.30 Uhr
Ende: 17.00 Uhr
bis 12.04.2022
Anmeldung >>

 

 

22 V-14 M3 Klinischer Alltag im Palliativdienst
hier >>

 

Palliativmedizinischer Dienst der Klinik für Palliativmedizin

56401 LMU Palliativmedizinischer Dienst zA 1